Die Angst vor dem Zahnarzt

Die stärksten Männer fallen um, wenn der Zahnarzt einschreiten muss. Die Zähne sind bei vielen Menschen so empfindlich, dass der Zahnarztbesuch fast nur die „Konfrontation mit der Angst“ zu sein scheint.

Sicherlich hat dies einerseits mit unserer Erinnerungsfähigkeit, aus der heraus wir oft krank werden, zu tun. Denn alles, was wir selbst je erlebt haben und über die Genetik auch alles, was unsere Vorfahren je erlebt haben, ist in uns mit allen Gefühlen und Bewertungen gespeichert. Wer will, kann es auch so verstehen, dass alles, was ich je in meinen Vorleben erlebt habe, in meiner „Erlebnisdatenbank“ gespeichert ist. Dazu habe ich mir genau die Eltern ausgesucht, die meinen eigenen Erinnerungen entsprechen.

 

 

Zähne ziehen auf dem Jahrmarkt

So erinnern wir uns z.B. an das Bild eines mittelalterlichen Jahrmarktes, auf dem die Gaukler, Marktschreier, aber auch die Bader zu finden waren. Manch gepriesenes Allheilmittel gab es dort zu kaufen – meist waren die Erzeuger des Allheilmittels schnell weitergezogen, bevor der Schwindel aufflog. Diese Bader, spätere Dentisten und heutige Zahnärzte behandelten damals die Leute offen auf dem Marktplatz ohne Narkosemittel mit dem primitivsten Handwerkszeug. Sicherlich waren damals die Schmerzen und das Geschrei groß.

Gut, dass es heute anders ist. Aber die Erinnerung an die Schmerzen und das Ohnmachtgefühl wirkt bei manchem eben lange nach.

 

Psychologische Bedeutung unserer Zähne

Andererseits gibt auch die symbolische Sichtweise der Zähne Aufschluss über unsere Gefühle beim Zahnarzt.

 

Die Zähne stehen für unsere Kraft, das Leben integrieren zu können.

 

Denn wir haben vom „Baum der Erkenntnis“ gegessen und wollten wissen, wie das Leben und die Materie funktionieren. Ein Weg dies zu tun, ist „essen“.

 

Jeder Stoff und jedes Nahrungsmittel haben ihre eigene symbolische Bedeutung, die aufgeschlüsselt werden will.

 

Dieser Erschließungsprozess beginnt im Mund. Das wichtigste Werkzeug dazu sind nun mal die Zähne.

 

Bedeutungen in unserer Sprache

Eine weitere Bedeutung der Zähne ist eine spezielle Art von Wehrhaftigkeit. Die Nägel stehen z.B. für eine andere. In unserer Sprache ist zu finden: dieser Mensch ist „bissig“, er lässt sich wenig gefallen, ein anderer ist „verbissen“, er will unbedingt etwas erreichen, was er sich in den Kopf gesetzt hat. Wieder einem Anderen muss man „auf den Zahn fühlen“, was so viel heißt, dass diese Person sich klar zu dem stellen soll, was sie wirklich meint.

 

Zahnprobleme und was sie bedeuten

Wenn unsere Zähne kariös sind und wir zum Zahnarzt müssen, haben wir die oben genannten Fähigkeiten und Aufgaben ignoriert.

Vermutlich waren wir zu anpassungsfähig Anderen gegenüber, vielleicht zu feige und sicherheitsbedürftig uns gegen unser Umfeld durchzusetzen. Wir waren nicht bissig genug, unsere eigenen Bedürfnisse zu verteidigen. Dies wird auch in der Bedeutung der homöopathischen Arzneien, die bei Karies helfen, deutlich:

 

Staphisagria = die innere Bindung zu Anderen abgeschnitten und sich isoliert haben

Plantago major = fehlende Erkenntnis der Lebensvision führt zur fixierten Lebenssicht

Mezereum = Rollenspiel anstelle individueller Entwicklung

Kreosotum = sich vergewaltigt fühlen

Calcium phosphoricum = zeigt sich klein und hilflos, der Unterstützung willen

Tuberculinum = Flucht in die Illusion, die Realität wird nicht ertragen

Silicea, verkopft = sein, durch Verletzung sind die Gefühle weggedrückt

Phosphor = die traumatisierte Lebensenergie, immer das Gleiche wiederholt sich

Mercurius solubilis = die eigene Lebenskraft findet keine Form. wird Anderen geopfert

Hekla lava = die individuelle Lebensenergie wird missbraucht und nicht genutzt

Fluoricum acidum = die „Chemie stimmt nicht“, nicht leben und leben lassen können

Cocculus indicus = Der Helfertrieb, aus Furcht vor Anderen lieb und nett sein wollen

Calcium fluoratum = sucht Halt um jeden Preis

Calcium carbonicum = sich dem Leben verweigern, Unterstützung wollen

Die grundsätzliche Thematik von Karies finden wir in Plantago major: wer keine Lebensvision hat oder sich so beeinflussen lässt, dass er keine findet, kann sich auch nicht durchsetzen. Er wird seine Lebensenergie verpulvern – Hekla lava, sich vergewaltigen lassen – Kreosotum, Schutz wollen – Calcium fluoratum etc. zu guter Letzt in den Helfertrieb flüchten um überhaupt eine Aufgabe zu haben.

 

Die Moral von der Geschichte

wer gute Zähne hat, weiß aus dem Bauch heraus was er will und was er vom Leben will. Er wird sich durchsetzen. Ob dies den Anderen in der Umgebung passt, spielt aus diesem Blickwinkel keine Rolle.

Wer nicht weiß, was er will, hat schlechte Zähne und lässt sich vom Zahnarzt alle unbewusst angesammelten, ohnmächtigen, traurigen, hilflosen Erfahrungen mit Anderen an die Oberfläche der Wahrnehmung, aber leider nicht unbedingt ins Bewusstsein katapultieren.

Unbewusst wird der Zahnarzt für all die nicht gelösten Konflikte verantwortlich gemacht, denn diese sind in jedem Falle schmerzhaft.

 

Schauen wir genau hin, so hat jeder Zahn nicht nur Bezüge zu den einzelnen Organen, sondern auch eine psychisch, symbolische Bedeutung.

 

Am Zustand des Zahnes und an seiner Stellung lassen sich unbewusste Konflikte ablesen. Wird die Position des Zahnes verändert, werden auch Konfliktthemen „reguliert“, die immer die ganze Familie betreffen.

Deshalb wäre es sinnvoll, sich unter diesem Aspekt die ästhetische Zahnregulierung anzusehen und in die Behandlung mit einzubeziehen.

Auch die Materialien, die für den Zahnersatz genutzt werden, haben ihre Bedeutung und symbolisieren oft hochinteressante Entwicklungsmöglichkeiten, die durch bewusstes Wissen der Therapeuten in hilfreiche Entwicklungsprozesse umgewandelt werden können. Wollen Sie mehr von diesem Wissen, lassen Sie es uns wissen.

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Quellen:
Antonie Peppler, „Die psychologische Bedeutung homöopathischer Arzneien“, Bd.1 1998 und Bd. 2 2002, CKH Verlag, Großheubach
Hans-Jürgen Albrecht (Hrsg.), „Kreative Homöopathie Gesammelte Veröffentlichungen von Antonie Peppler“ Bd.1 und 2, CKH Verlag, Großheubach
Antonie Peppler, Hans-Jürgen Albrecht, „Schwermetalle“, CKH Verlag

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