Essen nur des Überlebens willens? Wenn es stimmt, dass der Mensch – wie es der Volksmund sagt – von Luft und Liebe leben können sollte, dann wäre zu klären, was dieser Satz eigentlich bedeutet. Als weitere Frage stellt sich, warum essen wir dann?! Vom Baum der Erkenntnis essen Nehmen wir einmal die Bibel wörtlich, in […]

Schlagwörter: Essen / Nahrungsmittel

Essen nur des Überlebens willens?

Wenn es stimmt, dass der Mensch – wie es der Volksmund sagt – von Luft und Liebe leben können sollte, dann wäre zu klären, was dieser Satz eigentlich bedeutet. Als weitere Frage stellt sich, warum essen wir dann?!

Vom Baum der Erkenntnis essen

Nehmen wir einmal die Bibel wörtlich, in der gesagt wird, daß Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Dann kann dies doch nur bedeuten, daß der paradiesisch-intuitive Zustand viel zu langweilig war und die beiden wissen wollten, wie die Erde, wie die Materie, überhaupt funktioniert. Nach diesem Neugierde-Anfall, der mit einem Apfel begann, ging es dann richtig los.

Einstein’s Theorie zu Materie

Ziehen wir Albert Einstein zu unseren Überlegungen hinzu, der sagte, Materie sei nichts anderes als verdichtete Energie, so muß sich hinter jedem Nahrungsmittel eine materiell gewordene, also verdichtete Botschaft, verbergen.

Konsequent weitergedacht, ist Essen also Aufnahme von Information, also Erkennen, Forschen, Aufschlüsseln, Verarbeiten, Wissen!

Gehirn und Darm

Stellen wir uns ein Gehirn vor und vergleichen dies mit einem etwas hübsch angeordneten Darm, so fallen Gemeinsamkeiten auf. Bei manch einem Menschen zeigt sich die „komische Idee“ im Kopf durchaus im Darm als „Blähung“. Also: Sowohl im Kopf wird verarbeitet – als auch im Darm. In beiden Fällen handelt es sich um Informationsübertragung und Aufarbeitung.

Verarbeitungsprozesse

Ob die Aufarbeitung problemlos funktioniert, hat damit zu tun, ob sich die Persönlichkeit, die dies tut, klar einbringt, sich bedingungslos aus-ein-ander-setzt. Anders gesagt, je wertfreier ein Thema angeschaut und integriert wird, desto weniger negative Wirkungen treten auf. Diese Wirkungen können jegliche Form von Krankheitssymptomen zeigen, je stärker eine bestimmte Thematik gewertet, also mit negativen Erfahrungen vorbelastet ist, desto problematischer ist der Verarbeitungsprozess.

Verdauungsstörungen, wie z. B. Blähungen, Obstipation, Diarrhoe usw. sind die Folgen.

Allergien als unbewusste Ausdrucksform

Noch problematischer wird es, wenn es dem Menschen gar nicht mehr bewußt ist, daß die Botschaft eines bestimmten Nahrungsmittels in ihm negativ bewertet ist. In einem solchen Falle reagiert nur noch sein Körper und wir haben einen klassischen Fall von Nahrungsmittelallergie vor uns. Diese kann sich dann, je nach Thema, als Hautreaktion, Verdauungsproblem, Atemstörung, chronische Verpilzung u. v. m. zeigen.

Psychologische Bedeutungen unseres Essens

Um die Kernaussage herauszukristallisieren, die jedes Nahrungsmittel in sich birgt, benennen wir einige konkrete Beispiele:

Äpfel

  • Verführung
  • Lust auf Sexualität
  • will Kreativität leben

Birne

  • traditionelles Verhalten
  • Form: mir geht ein persönliches Licht auf

Brot

  • Bedürfnislosigkeit
  • das absolut notwendige Grundbedürfnis

Eier

  • das noch nicht entfaltete Potential
  • Verlangen danach: möchte endlich etwas tun dürfen und können

Fisch

  • will getragen werden
  • will mitschwimmen
  • Festhalten an Altem

Fleisch

  • kämpfen
  • für sich selber gerade stehen
  • Verantwortung übernehmen

Kaffee

  • Schuldgefühle
  • Form der Kaffeebohne: sich als „Arsch“ fühlen

Knoblauch

  • sich abgrenzen wollen
  • vermeintliche Sicherheit schaffen

Milch

  • versorgt sein wollen
  • auf den Arm wollen
  • beschützt sein wollen

Nüsse

  • schwierige Probleme „knacken“, also lösen wollen oder müssen

Rhabarber

  • erst die Arbeit, dann das Vergnügen
  • stellt das Eigene, das ihm Entsprechende zurück, um „saures“ zu erledigen (Rhabarber ist sauer)
  • was gut tut wird abgelehnt, alles andere bevorzugt

Rohe Speisen

  • sich mit Leid und Härte konfrontieren
  • sich mit der nüchternen Realität auseinandersetzen müssen

Salz

  • Festhalten an Altem
  • Kummer
  • das „Salz“ in der Suppe des Lebens

Schokolade

  • Liebesersatz
  • pseudo Glücksgefühl, pseudo erleuchtet sein
  • will Konflikte nicht bewältigen
  • großes Ohnmachtsgefühl

Zucker

  • der Blöff in der Unterstützung
  • Energie wird kurzfristig zugeführt, die aber nicht sinnvoll verwertet werden kann

Verlangen nach Zucker

Der Patient, der großes Verlangen nach Zucker hat, sucht eigentlich Unterstützung.

Vielleicht befindet er sich in einer traurigen Situation. Er hat real die Erfahrung gemacht, daß er mit der Unterstützung, die er im Leben z. B. in seiner Kindheit bekommen hat, eigentlich nichts anfangen konnte – hat sich aber daran gewöhnt.

Ein homöopathische Arzneimittel, das bei Verlangen nach Zucker angezeigt ist, wäre Argentum nitricum. Dieses hat die psychologische Bedeutung der fehlenden Nestwärme. Ein weiteres ist Calcium carbonicum mit seiner psychologischen Bedeutung, „richtige“ Unterstützung zu wollen.

Also muß derjenige, dem nach Zucker verlangt, lernen:

  • „ja“ oder „nein“ zu sagen und auch zu meinen
  • Stellung zu beziehen
  • und Stabilität in sich selbst zu finden, anstatt von anderen unterstützt werden zu wollen.

Abneigung gegen Zucker

Wer eine Abneigung gegen Zucker hat, braucht als homöopathisches Mittel z.B. Causticum carbonicum Hahnemanni. Diese Arznei hat die psychologische Bedeutung, emotional verletzt zu sein und eine Mauer um sich herum aufgebaut zu haben.

Damit wird klar, daß dieser Mensch in der Unterstützung durch andere eher Gefahr als Hilfe sehen wird. Er lehnt grundsätzlich Hilfe von anderenab, um einer möglichen Verletzung zu entgehen.

Also muß derjenige, der Zucker ablehnt, lernen:

  • in andere Menschen Vertrauen zu setzen
  • und sich emotional zu öffnen.

Fazit

An diesem Beispiel sei gezeigt, daß jedes Nahrungsmittel einen geistigen Inhalt hat. Jeder Mensch, der vom Baum der Erkenntnis aß, hat es sich zur Aufgabe gestellt, in der Materie die geistigen Prozesse zu erkennen und diese damit zu erlösen, also auf-zu-lösen.

Die bisher mit dem festen Stoff, dem Nahrungsmittel, gemachte Erfahrung spiegelt die persönliche Wertung des sich dahinter bisher verborgen gehaltenen Themas, also der psychologischen Bedeutung des Nahrungsmittels. Dieser Prozeß ist unabhängig davon, ob es der Person bewußt oder eben nicht bewußt ist.

Erst durch z. B. die Einnahme des homöopathisch so aufbereiteten Themas in nicht materieller Form ist die Möglichkeit gegeben, sich die eigene Wertung bewußt zu machen. Diese Wertung hatte sich bisher meist unbewußt in den Symptomen materialisiert.

Ernährung ist also Informationsübertragung – LERNEN!

Entgiftung ist also Beseitigung einer negativen Wertung!

Diät ist also eine ganz klare Ausgrenzung bestimmter Themen!

Der Mensch, der von Luft und Liebe leben kann, hat einen umfassenden Erkenntnisprozeß gemacht und alle Themen wertneutral verarbeiten können. Damit hat er einen Idealzustand, das hohe Ziel der Erleuchtung erreicht.

Antonie Peppler

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