Neueste homöopathische Erkenntnisse und abenteuerliche Erklärungsideen

Die Suche nach einer nachvollziehbaren Erklärung der Ursache vom Autismus in der Hoffnung einen effektiven, immer erfolgreichen homöopathischen Therapieansatz zu finden, war nicht sonderlich ergiebig.

Überdurchschnittliche Intelligenz

So blieb nichts anderes übrig, als die einzelnen Patientenfälle miteinander zu vergleichen.

Das Gemeinsame aller dieser vom Autismus betroffenen Patienten, die mich in meiner Praxis konsultierten, war, dass alle überdurchschnittlich intelligent sind.

Autisten haben eigenartige Kommunikationsformen

Sie nehmen keinen oder wenig Kontakt mit ihrer Umwelt auf, sie haben eigenartige Bewegungsrituale, die unterschiedlich sein können. Die einen hüpfen, die anderen drehen sich im Kreis, andere schlagen mit den Armen. Gerade zu Beginn des kennen Lernens flüchten sich die Betroffenen oft in ihre Bewegungsabläufe. Die emotionale Wahrnehmung zwischen Patient und Therapeut ist schwierig. Freundlich gemeinte Gesten und Kontaktimpulse kommen nicht an, werden missverstanden. Es scheint so, als müsste man jede Bewegung, jede Reaktion erklären, damit Vertrauen entsteht. Erst wenn das Gegenüber des Autisten den fast nicht wahrnehmbaren Vertrauenscheck durchlaufen hat, kommt es zum Kontakt, wenn man Glück hat. Vertrauen scheint äußerst wichtig zu sein, denn wenn es zu Überforderung, Misstrauen oder Unwille kommt, können gewaltige, unverhoffte Aggressionen des Autisten frei werden.

Es scheint so, als ob es sich um ein Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Lebensformen handeln würde. Jede Geste, jede Bewegung, jede Emotion scheint fremd. Auch das übliche Instinktverhalten scheint zu fehlen.

Die individuellen Verhaltensweisen dieser Patienten sind sehr unterschiedlich und untereinander kaum vergleichbar.

Der Glutathionwert bei Autisten

Bei der Durchsicht diverser Laborparameter war auffällig, dass der Glutathionwert der Autisten unter dem Normwert lag. Der intrazelluläre Glutathionspiegel ist ein quantitatives Maß für die Vitalität und den Alterungszustand der Körperzellen. Glutathion reguliert die Zellteilung, hilft bei der Reparatur schadhafter Erbsubstanz, trägt zur Entgiftung bei und erhöht die Aktivität von Abwehrzellen. Es ist das wichtigste intrazelluläre Antioxidanz.

Nun lag es nahe aus dem Glutathion eine homöopathische Arznei zu potenzieren und diese zu erforschen. Mentale Arzneimittelprüfungen würden hoffentlich weiter helfen.

Das Ergebnis zweier Prüfungen in der C CM seien nun vorgestellt:

Arzneimittelprüfung 1 – Glutathion – Probandin 52 Jahre

„Alle Haare meines Körpers stehen aufrecht, an meinem Rückrad kribbelt es als liefen dort Ameisen entlang. Nach oben hin strahlt es weit in die Aura wie ein Ginkgoblatt. Ich habe das Gefühl, dass meine Lieder stark zucken, ich blinzele und sehe ein Bild von einem Skelett, es versucht aufrecht zu gehen, doch fällt in die Vierfüßlerhaltung. Es will wohl einfach nur aufrecht stehen, schafft es jedoch nicht. Das Skelett hat einen Schwanz und menschliche Hände, auch die Füße sehen aus wie die eines Menschen.

Plötzlich sehe ich einen Dinosaurier, die Erde sieht auf einmal ganz anders aus. Meine linke Schulter beginnt zu zucken. Der Dinosaurier verwandelt sich in eine Eidechse, welche sich nun, mit Zecken auf dem Rücken übersäht, auf einem Baum befindet. Mit ihrer Zunge ist für sie alles erreichbar was sie haben möchte. Ich sehe einen riesigen Vollmond und die Sterne, der Kosmos ist anders, die Sterne und die Erde sind rings um mich herum. Im Hintergrund ist alles vulkanisch.

Jetzt erlebe ich einen Vulkanausbruch mit, ich sehe dunkle Gesteinsbrocken, alles ist schroff. Es ist wie in einem Film, der von prähistorischer Geschichte handelt. Ich sehe jetzt nur noch den Kosmos, mein Hinterkopf und mein linkes Bein fangen an zu jucken. Das Skelett kommt und nickt, es geht aufrecht und nickt mit dem Kopf. Es bekommt Haut und Ohren. Sie sehen aus wie die von Mr. Spock, wie ein Alien. Es sieht zwar menschlich aus, aber doch irgendwie fremd. Ich drehe mich um, traue kaum meinen Augen. Das Wesen hat drei Hörnchen wie Antennen, es hat viele Hände und Arme, es sieht aus wie eine Riesenwespe, es ist überall behaart.

Nun sehe ich eine Wiese, das Geschöpf wird jetzt kleiner, wie die auf der Erde existierenden Wespen und Bienen. Es ist wie im Frühling auf einer Sommerwiese mit Tyrannus Saurus Rex. Ich sehe direkt in seinen Schlund, er ist rot, Zähne hat er aber nicht. Es ist ein Gefühl als schaue ich in einen Tunnel. Er ist nicht dunkel, es ist mehr ein rötliches Licht. Über mir befindet sich die Sonne, es fühlt sich an als hätte ich direkt in sie hinein geschaut.“

Arzneimittelprüfung 2 – Glutathion – Probandin 39 Jahre

„Mein rechter Arm tut weh, mein Kiefer wird größer und meine Zähne wackeln. Ich habe Kiemen wie eine Kaulquappe. Eigentlich sind es Flügel, wie bei einem kleinen Drachen, keinem großen. Alles ist grün, die Kiemen sind grünbeige, einfach alles ist grün.

Es ist ziemlich eng, fast so wie in einem Kinderbuch. Es drückt außerdem eine Brille auf meiner Nase, allerdings habe ich keine auf. Es ist kalt, an meinem Rücken ist es schon unangenehm kalt. Es ist als würde sich hinter mir ein Gewitter aufbauen. Es ist noch schön, ich beeile mich nicht.

Ich spüre ziehende Schmerzen im Unterleib und im unteren linken Arm.

Alles ist plötzlich dunkler, es kommt lila hinzu. Nun regnet es, die Luftfeuchtigkeit wird höher. Mir fällt auf, dass ich alleine rumhänge, andere haben ihren Hund dabei, ich nicht. Jetzt wird alles gelb. Rechts bin ich jetzt, was mein Gesicht betrifft, normal, nur links habe ich noch einen Hautlappen. Ich sehe Leute mit Anzügen, nein sie tragen eine Gefangenenkluft mit rot-weißen Streifen. Sieht gut aus, sie rennen auf dem Bauernhof umher, leidend sehen sie nicht aus. Alles besteht aus rot-weißen Streifen. Niemand redet mit mir. Ich bin normal, auch ohne grüne Hautlappen. Die Umgebung ist flach, Regen gibt es keinen. Es ist etwas langweilig, wie im Film bei den Mormonen. Alle sind blond, sie bauen Getreide an.

Jetzt zieht es mir in den Magen, ich habe ein lila Kleid an, wie im wilden Westen. Auf einmal befinde ich mich im Urwald, alle Leute um mich herum sind Jäger, sie haben ganz verzerrte Gesichter. Ich hoffe mich verguckt zu haben. Ich sehe Tiere, Esel und Pferde, wenn man sie intensiv anschaut erkennt man plötzlich Menschen, als überlagern sich die Bilder. Meine rechten Rippen tun weh. Ich soll etwas tragen und ein Pferd packen, ich gehe aber sowieso nicht mit, schließlich ist es etwas Kommerzielles. Ich suche Gesteine, ich habe Schmerzen im linken Arm. Jetzt ist alles wieder grüner, hektisch sind aber alle geblieben, ich bin aber nicht mehr drin.

Nun glaube ich in einem Glas zu stehen, ich schaue mich erst einmal um. Es fühlt sich aber merkwürdigerweise nicht an wie Glas, es ist weich. Hinter mir, rechts und links, ist es hell. Es wird heller, ich sehe es durch den durchsichtigen „Softgummi“. Hier sieht es aus wie in der Steppe, warm, verdorrte Bäume, Trockenheit und wilde Pferde.

Die Gegend erscheint mir unwirklich, nachts ist es hier kalt. Immer mal wieder wird mir am Rücken kalt, der Wind kommt von links. Links fühlt es sich an, als hat jemand etwas herausgenommen, ich tue es also wieder hinein. Eigentlich macht man so etwa ja nicht, es müsste ja schließlich weh tun. Ich schlage jetzt ein Zelt auf, das Pferd gehört mir gar nicht. Ich entfache ein Lagerfeuer und öffne mir eine Dosensuppe. Mein rechtes Bein tut weh. Ich will schlafen, also lege ich mich hin. Ich bin mir leider nicht ganz klar darüber, wo ich hin will. Ich laufe mit einem Packesel durch die Gegend, die Temperatur ist normal. Es ist ziemlich anstrengend da es so weit ist, das macht aber nichts, ich weiß schließlich, dass ich unendlich lange laufen muss und zwar ca. 400 Meilen den Fluss entlang. Wenn ich 17 Meilen am Tag schaffe, komme ich gut voran. Ich könnte jemanden wegen einem Boot anrufen, aber es gibt noch kein Telefon. Es stört mich, dass ich Abends immer das Zelt aufbauen und Feuer machen muss, dass ist doch alles viel zu aufwendig. Die Landschaft hier sieht aus wie in Kanada. Es befinden sich keine Leute hier, nur Bäume, die Gegend wirkt sehr unfreundlich.

Auf meiner linken Körperhälfte tun mir die Knochen, die Gelenke und die Hüfte weh. Jedoch nur auf der linken Seite, schlimm  ist es aber nicht.“

Fazit

Beide Arzneimittelprüfungen erinnern an die Evolution. Erinnerungen an alte vormenschliche, tierartige Zustände. An längst vergangene Zeiten. Die der Dinosaurier und Echsen. Erst langsam entwickelt sich die heutige Welt.

Da in jedem von uns die gesamte Evolution gespeichert ist, machten auf einmal die eigenartigen Bewegungen der Autisten Sinn. Inspiriert durch die Glutathionprüfung ist es denkbar, dass die Autisten sich in ihrem Zellbewusstsein in vormenschlichen Evolutionszuständen befinden. Einige Indizien lassen den abenteuerlichen Gedanken realistischer werden: Die geringe Sprache, die oft genug nur Lautsprache ist, die selbst gewählte Einsamkeit des Einzelgängers, die schlagenden Armbewegungen, die an das Schlagen eines Flügels erinnern….

Könnte die Ursache des Autismus daran liegen, dass die Entwicklung der Gefühlswelt dieser Menschen auf einer anderen Ebene zu suchen ist und über diese Erkrankung Gefühle und menschliche Kommunikation nachträglich gelernt werden?

Es ist erfreulich zu beobachten, dass die Annäherung „unterschiedlicher Welten“ mit der homöopathischen Glutathiongabe sichtlich reibungsloser verläuft.

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